Kindergarten Frankenstraße
  Konzeption
 

Konzeption

 

Kindergarten

„Die Maulwürfe

 

 

 

 

Frankenstr. 1

55299 Nackenheim   

Tel: (06135) 65 72

Fax: (06135) 70 36 19

E-mail: kita-frankenstrasse@t-online.de

 

 

 

 

 

Führe dein Kind immer nur auf eine Stufe nach oben.

 

 

Dann gib ihm Zeit zurück zu schauen und sich zu freuen.

 

 

Lass es spüren,

 

 

dass auch du dich freust

 

 

und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.

 

 

(Franz Fischereder)

 

 


Inhaltsverzeichnis

 

1      GRusswort des Trägers..

2      Beschreibung der Einrichtung..

2.1       Wir über uns

2.2       Öffnungszeiten / Schließtage

2.3       Räumlichkeiten

3      Das Team stellt sich vor

3.1         Personal

3.2         Fortbildung und Teambesprechung

3.3         Der Kindergarten als Ausbildungsstätte

4      Ein Tag in unserem Kindergarten

4.1           Der Vormittag im Kindergarten
4.1.1        Das Freispiel und die gezielte Beschäftigung während  des   Vormittages
4.1.2        Der Stuhlkreis.
4.1.3        Das Frühstück im Kindergarten

4.2           Abholzeit der Teilzeitkinder

4.3           Mittagessen und Mittagsbetreuung
4.3.1        Ganztagskinder
4.3.2        Die Mittagszeit im Kindergarten

4.4           Der Nachmittag im Kindergarten

 

5     „Ein-Blick“ in unsere Arbeit / „Was uns wichtig ist“

     5.1          Ziele unserer Arbei
     5.2         „Nur gespielt?“ Ein wichtiger Punkt in der Kindergartenarbeit  „DAS SPIEL“ 
     5.2.1       Das Freispiel und die angeleitete Beschäftigung
     5.2.2       Beobachtung und Dokumentation 
     5.2.3       Portfolio und Lerngeschichten
     5.2.4       Sprachscreening und Sprachförderung                                                                 
     5.3          Die altersgemischte Gruppe im Kindergarten
     5.3.1       Die Eingewöhnungszeit
     5.3.2       Die Zweijährigen in der altersgemischten Gruppe
     5.3.3       Die Drei- und Vierjährigen in der altersgemischten Gruppe
     5.3.4.      Die Fünf- und Sechsjährigen in der altersgemischten Gruppe
     5.3.5       Der Vorschultreff
     5.4          Themenfindung / Themengestaltung in der Gruppe
     5.5          Der Einsatz von Computer, CD`s, DVD`s
     5.5.1       Die Arbeit mit dem Computer in den Gruppen
     5.6          Kinder – „ Die Energiebündel"

     6             Feste und Feiern

     7             Die Zusammenarbeit mit den Eltern

     8             Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

     9             Unterschriften

Literaturhinweise

 

 

1       Grusswort des Trägers

Der Kindergarten Frankenstraße der Ortsgemeinde Nackenheim hat eine Konzeption erstellt. Eine solche Konzeption soll keine Handlungsanweisung sein, die von außen her der Einrichtung aufgegeben wird. Es handelt sich dabei vielmehr um das Ergeb­nis eines längeren Prozesses, in dem diese Zusammenstellung erarbeitet wurde.

Die Konzeption soll die Richtschnur des täglichen Handelns für diejenigen Personen sein, die in der Tagesstätte zusammen arbeiten. Im Mittelpunkt ihres Handelns steht das Kind, für das sie in einer wichtigen Phase seines Lebens wichtige Aufgaben über­nehmen.

Mit der Konzeption werden auch die Eltern besser über das Geschehen im Kindergarten informiert. Das ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Zu­sammen­arbeit zwischen Eltern und Erziehungspersonal.


Der Alltag im Kindergarten wird sicherlich schon bald auch Änderungs- und Ergän­zungs­bedarf zu dieser Konzeption sichtbar machen. Im Interesse der vorschulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit sollte es Aufgabe aller am Erziehungsprozess Beteiligten sein, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.


In diesem Sinne wünsche ich allen, den Kindern, den Eltern und den Mitarbeiterinnen viel Erfolg für ihre Kindergartenzeit.

Ortsbürgermeister Bardo Kraus



2          Beschreibung der Einrichtung

 

2.1        Wir über uns

Wir sind eine 3-gruppige Einrichtung für insgesamt 72 Kinder. Die einzelnen Gruppen tragen den Namen Zwergennest, Wichtel und Kobolde.  

Für Ganztagskinder stehen 40, für Teilzeitkinder 32 Plätze zur Ver­fügung.

Die Kindertagesstätte „Maulwürfe“ befindet sich in Nackenheim in der Franken­straße, d.h. im Neubaugebiet „Sprunk II“ Nahe der Weinberge und der Felder.

Unsere Einrichtung wurde 1993 von der Ortsgemeinde Nackenheim erbaut, die gleich­­zeitig auch Träger der Einrichtung, vertreten durch den Ortsbürgermeister, ist.

Die Kinder können  bis zum Schuleintritt  die Ein­richtung besuchen.

  


2.2             Öffnungszeiten / Schließtage

Unsere Einrichtung ist

für die Teilzeitkinder

                                   montags - freitags              von    7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

                                   montags - donnerstags       von  13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
                                   freitags nachmittags           von  13:30 Uhr bis 15:00 Uhr

 und für die Ganztagskinder

                                   montags - donnerstags       von      7:30 Uhr bis 16:30 Uhr

                                   freitags                               von      7:30 Uhr bis 15:00 Uhr

 geöffnet.

 

Schließtage:

An folgenden Tagen bleibt die Kindertagesstätte geschlossen:

·        Rosenmontag / Fastnacht Dienstag

·        2 Brückentage im Jahr (Fronleichnam/Chr. Himmelfahrt)

·        11 Werktage während der Sommerferien

·        2 Planungstage

·        1 Tag Betriebsausflug

·        Kerbemontag (4.Woche im September)

·        Zwischen den Jahren 

 

2.3             Räumlichkeiten

  Unsere Einrichtung umfasst folgende Räumlichkeiten: 

-                     drei Gruppenräume mit jeweils einem Intensivraum

-                     einen Bewegungsraum

-                     einen geräumigen Flur mit einer Bauecke und einem Kreativtisch

-                     eine zweite Ebene mit Schlaf- und Ruhemöglichkeiten im Turnraum

-                     einen Essraum

-                     ein großes Außengelände mit verschiedenen Spielgeräten

-                     einen kindgerechten Sanitärbereich

-                  ein behindertengerechtes WC und Wickelraum 

-                     eine Küche

-                     ein Personalzimmer

-                     ein Büro

 

3                  Das Team stellt sich vor

3.1             Personal


Insgesamt arbeiten zur Zeit acht Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen in unserer Einrichtung. Davon sind sechs Kolleginnen in Vollzeit und vier in Teilzeit beschäftigt. Bei vorliegenden Bewerbungen ergänzt eine Anerkennungspraktikantin und/ oder eine Sozialassistentin unser Team. Außerdem sorgt  eine Hauswirtschafterin für das leibliche Wohl der Kinder.

Genauere Informationen zu unserem Team finden in den „Steckbriefen“ im Anhang.
 

3.2             Fortbildung und Teambesprechung

Den Fachkräften stehen im Jahr mehrere Fort- und Weiterbildungstage zur Ver­fügung. Diese werden vom Träger befürwortet und unterstützt, da sie  der Qualitäts­entwicklung und Qualitätssicherung dienen. Seit dem Jahr 2006 ist jede Erzieherin in Rheinland – Pfalz dazu angehalten, durch die Teilnahme an vorgeschriebenen Themenfeldern,  ein Fortbildungszertifikat zu erlangen. Jeder von uns im Team nimmt diese Chance gerne wahr.

Die Themen der Fort- und Weiterbildungen werden je nach Bedarf der Einrichtung sowie nach Interesse der Kolleginnen besucht. Des weiteren finden regelmäßig interne Arbeitsgemeinschaften (AG’s) statt, die uns die Möglichkeit bieten, uns noch intensiver mit Themen auseinander zu setzen. Diese AG’s finden einmal im Monat an einem Montag statt. An diesem Nachmittag bleibt der Kindergarten für die Teilzeit­kinder geschlossen. Für die Ganztageskinder besteht die Möglichkeit, sie für den Notdienst in der Zeit von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr anzumelden.

Ebenso ist die wöchentliche Dienstbesprechung (montags von 16:30 bis 18:30 Uhr) ein wichtiger Bestandteil unserer Zusammenarbeit. Hier werden Termine, Orga­ni­sa­torisches und wichtige Infos aus den Gruppen bekannt gegeben. Auch Fall­besprechungen und Beobachtungen werden im Team besprochen, diskutiert und gemeinsam wird nach Lösungswegen gesucht.

Zusätzlich zu den wöchentlichen Dienstbesprechungen im großen Team treffen sich die Gruppenerzieherinnen regelmäßig einmal in der Woche zu einer gruppeninternen Dienstbesprechung. In dieser Zeit werden beispielsweise das Gruppengeschehen reflektiert, Themen vorbereitet, Material zusammengestellt, Elterngespräche geplant und durchgeführt und vieles mehr.

  

3.3             Der Kindergarten als Ausbildungsstätte


Gerne geben wir Praktikanten die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausbildung oder auch ein Schulpraktikum bei uns zu absolvieren. Die Erzieherinnen, sowie der Träger sehen die Begleitung der Praktikantinnen in ihrer Ausbildung als eine große Bereicherung und Unterstützung in der täglichen Arbeit an. Durch die Zusammen­arbeit mit den Fachschulen sind wir immer am Puls der Zeit und reflektieren unsere Arbeit intensiver. Einen Informationsflyer für die Praktikumsmöglichkeit in unserer Einrichtung liegt in den Faschschulen und in unserer Kiga aus.



4                  Ein Tag in unserem Kindergarten


      4.1            
Der Vormittag im Kindergarten

Unser Kindergarten öffnet um 7:30 Uhr.

In der Zeit von 7:30 bis 8:00 Uhr treffen sich die Kinder in zwei Gruppenräumen (z.Zt. im Zwergennest und Wichtelgruppe). Die Kinder, die in dieser Zeit kommen, werden in der Regel von zwei Erzieherinnen betreut. Oftmals wird diese Stunde im Frühdienst von den Kindern als ruhiger Einstieg in den Kindergartentag genutzt. Ab 8:00 Uhr gehen die Kinder in ihre Stammgruppen.

 

4.1.1       Das Freispiel und die gezielte Beschäftigung während des Vormittages

In der Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, was, wie und mit wem sie spielen. Sie können ihrer Phantasie freien Lauf lassen und entfalten ihr Spiel ohne Anleitung, aber unter Anwesenheit einer Erzieherin in ihrer Nähe. Den Kindern stehen in der Freispielzeit viele Spielmöglichkeiten wie z.B. Bauecke, Puppenecke, Leseecke, Flur, Brettspiele, Mal- und Bastelutensilien u.ä. zur Verfü­gung.

Gezielte Beschäftigungen wie Bastelangebote, Arbeiten am PC, Musisches, Bewe­gung, Projekte, Gespräche mit den Kindern u.ä. werden den Kindern altersent­sprechend innerhalb der Freispielzeit angeboten (siehe auch 5.2.1)

 

4.1.2       Der Stuhlkreis

Während des Vormittags findet ein Stuhl- oder Sitzkreis statt.

In jeder Gruppe wird diese Zeit individuell genutzt, um:

-               Themen zu besprechen

-               Probleme anzusprechen

-               Spiele und Lieder neu kennen zu lernen

-               Geschichten zu hören oder zu erzählen

-               Informationen von Kleingruppenarbeiten in die Großgruppe einzubringen

-               Projekte zu erarbeiten

-               Regeln zu besprechen

-               Geburtstage zu feiern


Hierbei lernen die Kinder, anderen zuzuhören, abzuwarten bis sie an der Reihe sind, sich zu konzentrieren. Ebenso wird  das Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühl  gestärkt und gefördert.

Für uns ist der Stuhlkreis ein wichtiges Angebot, um alle Kinder in der Gruppe zu erreichen, gemeinsam mit allen Kindern zu arbeiten, Kinder gezielt zu beobachten und die Gruppe zu festigen und zu stärken. Gelegentlich wird der Stuhlkreis nach Alter aufgeteilt, um den Kindern altersentsprechende Angebote zu ermöglichen.

Zu bestimmten Anlässen wie z.B. das Sommerfest, werden gruppenübergreifend Lieder und Spiele gelernt. Hierzu treffen sich alle Kinder  im Flur oder im Garten.

Einen gemeinsamen Kreis mit allen Kindern im Flur, nutzen wir auch bei Anlässen wie z,B. Ostern, Nikolaus, Weihnachten.

 

4.1.3       Das Frühstück im Kindergarten

Auch das Frühstück ist ein fester Bestandteil eines Kindergartentages.

Die Kinder können im Laufe des Vormittags in unserem Essraum  zum Frühstücken gehen. Dort steht ihnen eine Auswahl an Getränken wie Pfefferminz- oder Früchtetee und Wasser (sowie Milch für Cornflakes) zur Verfügung. Zusätzlich stehen für die Kinder in jedem Gruppenraum Getränke bereit.

Mit ihrem ausgewogenen und abwechslungsreichen Frühstück, das in einer kleinen Frühstückstasche verpackt von zu Hause mitgebracht werden soll, kann ihr Kind individuell entscheiden, wann, mit wem und wie oft es frühstücken möchte (Früh­stücks­zeit bis 9.15 Uhr).

Eine nette Atmosphäre bietet unser gemeinsames Frühstück, das einmal monatlich in den jeweiligen Gruppen stattfindet.

Da das Frühstück während des Spiels oftmals in Vergessenheit gerät, erinnern wir  die Kinder bei Bedarf  im Laufe des Vormittages an das Frühstücken.

 

4.2             Abholzeit der Teilzeitkinder

Um den Teilzeitkindern die Abholzeit so angenehm und ruhig wie möglich zu gestalten, können sie sich im freien Spielen je nach Wetterlage draußen oder in einem der Gruppenräumee beschäftigen.
Spätestens um 12:30 Uhr müssen alle Teilzeitkinder abgeholt sein !!!!
Es ist  für die Kinder und uns störend, wenn sich im Flur und in den Gruppenräumen noch Teilzeitkinder und deren Eltern aufhalten. 

 

4.3             Mittagessen und Mittagsbetreuung

4.3.1       Ganztagskinder

Um 11:30 Uhr beginnt bei uns die Essenszeit. Wir versuchen, die Essenszeit so familiär und harmonisch wie möglich für die Kinder zu gestalten, aus diesem Grund werden die Kinder auch in drei Gruppen aufgeteilt. Eine ruhige Atmosphäre ist uns hier sehr wichtig.

Jedes Kind hat während des Essens seinen festen Sitzplatz und feste Rituale, dazu gehören z.B. Teller abräumen, das „Guten - Appetit“ wünschen und die Tischmanieren.


Unsere Küchenfee kocht und bereitet täglich eine frische abwechslungs­reiche und kindgerechte Mahlzeit  für die Kinder zu. Das aktuelle Mittagessen wird den Kindern auf Fotos an der Küchentür präsentiert.

Die Kinder, die einen Kombiplatz in Anspruch nehmen, können nur an den jeweils festgelegten 2 bzw. 3 Tagen essen.

 

4.3.2       Die Mittagszeit im Kindergarten

 Um den Kindern in ihrem individuellen Ruhebedürfnis gerecht zu werden, sind die Ganztagskinder in der Zeit von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr in verschiedene Gruppen aufgeteilt:

Unsere Kleinsten haben  die Möglichkeit ein Mittagsschläfchen zuhalten. Das Bettzeug bringen die Kinder von zu Hause mit.

Ältere Kinder, die noch ein größeres Ruhebedürfnis haben ruhen sich mit Decken und Kissen bei einem Hörspiel in der Wichtelgruppe aus.
Die Ruhephase in den anderen beiden Gruppenwird unterschiedlich gestaltet, z.Beispiel:

- Vorlesen
- CD hören
- Mandalas malen

In dieser Zeit können die Kinder wieder Kraft für den verbleibenden Tag sammeln und sich auf neue Situationen einlassen.


4.4             Der Nachmittag im Kindergarten    

Ab ca. 13:30 Uhr ist die „Mittagsruhe“ beendet und die Ganztagskinder können abge­holt werden bzw. die Teilzeitkinder wieder kommen. Kinder, die ausgeschlafen haben, verteilen sich in die geöffneten Gruppen.

Das Nachmittagsangebot richtet sich ganz nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Deshalb bringen Sie bitte immer etwas Zeit mit, wenn Sie Ihr Kind abholen. Geben Sie ihm die Möglichkeit fertig zu spielen, aufzuräumen und sich in Ruhe zu verabschieden.
Um 15.00 Uhr bieten wir den Kindern einen Imbiss an, z.B. Obst, Rohkost, belegte Brote u.v.m. Somit können die Kinder mit neuer Energie den Nachmittag weiter verbringen.  

Ein spezielles Angebot, unser "Aktionsnachmittag" findet  einmal wöchentlich im Wechsel statt.

Die Aktionsnachmittage werden frühzeitig an der Elternpinnwand bekannt gegeben. An diesen Nachmittagen besteht zwischen 14.00 Uhr und 15.30 Uhr, um einen ungestöhrten Ablauf zu gewährleisten, ein Abholstop.

Der Nachmittag endet für die Teilzeitkinder um 16:00 Uhr und für die Ganztagskinder um 16:30 Uhr.

 

5                  „Ein-Blick“ in unsere Arbeit / „Was uns wichtig ist“

 5.1             Ziele unserer Arbeit

Wir legen großen Wert darauf, dass Ihr Kind gerne in den Kindergarten kommt, Spaß hat und sich bei uns wohlfühlt. Anhand der nachfolgenden Schlagworte wollen wir Ihnen verdeutlichen, was uns wichtig ist: 

Fazit:

Zusammenfassend möchten wir sagen, dass wir uns nicht als Animateure der Kinder verstehen, sondern ihr Kind selbst als Akteur seiner eigenen Entwicklung sehen und es auf diesem Weg begleiten. Es ist uns wichtig die aktuelle Lebenssituation und den Entwicklungsstand der Kinder aufzugreifen und damit ihren individuellen Bedürf­nissen gerecht zu werden. Nicht wir formen die Kinder, sondern sie leisten die gewaltige Entwicklungsarbeit selbst. Die Entwicklung ist das Ergebnis von Neugier, spontaner Tätigkeit, Lernfreude, Selbstorganisation und Selbstgestaltung. Wir unterstützen das Kind lediglich in diesem Prozess.

Die hier aufgeführten Punkte sollen sich nicht nur auf die Kinder beziehen, sondern uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass Sie sich als Eltern genauso wohl, sicher und angenommen fühlen wie dies für die Kinder zutrifft.

 

5.2             „Nur gespielt?“ Ein wichtiger Punkt in der Kindergartenarbeit
„DAS SPIEL“

 

„Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Inneren, an die man sich halten kann.“ (Astrid Lindgren) 

Kindheit und Spiel gehören untrennbar zusammen!

 

Die Kinder lernen im Spiel „ihre“ Welt kennen. Sie untersuchen, erobern und ent­decken diese. Durch den Umgang mit den unterschiedlichsten Materialien „BEGREIFT“ das Kind seine Umwelt. Sobald es in seiner Umgebung sicher ist, geht es durch das Spiel auf Entdeckungsreise. Geleitet durch die kindliche Neugier und Phantasie, fängt es an zu experimentieren, es probiert aus und lernt dadurch Sach­zusammenhänge kennen und verstehen. 

Ebenso findet im Spiel soziales Lernen statt. Während der Spielsituationen ist es uns wichtig, den Kindern bei Bedarf die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, indem wir den Kindern mehrere Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, um somit für jeden eine akzeptable Lösung zu finden. Uns ist wichtig, dass Kinder lernen, Kompromisse zu finden und mit diesen lernen umzugehen. Somit erwirbt das Kind Verhaltens­weisen, die das Zusammenleben harmonischer gestalten.

 

Es gibt kein sinnloses Spielen. Es hat für jedes Kind immer eine wichtige Bedeutung, die für die Entwicklung eines  Kindes wichtig sind. Mit dem Spiel setzt sich das Kind „kindgemäß“ mit „seiner“ Umwelt auseinander

Spiel ist ein Stück Lebensfreude

 

5.2.1       Das Freispiel und die angeleitete Beschäftigung

Das Freispiel ist die Hauptbeschäftigung während eines Kindergartentages. Im Freispiel sucht das Kind sich den Spielpartner, das Spielmaterial und die Dauer des Spiels weitgehend selbst aus. Dies ermöglicht jedem Kind nach seinen Interessen und Bedürfnissen seinen Kindergartentag zu gestalten. 

Soziales Verhalten, wie z.B. aufeinander Rücksicht nehmen, aufgestellte Gruppen- und Spielregeln einzuhalten, aufeinander zuzugehen und Freundschaften zu schließen sind nur einige Punkte, die die Kinder während des Freispiels erlernen

Ebenso wird die Feinmotorik, z.B. beim Schneiden und Kneten, gefördert, sowie der kognitive Bereich, wie z.B. durch Sprach- und Gedächtnisspiele, angesprochen. 

Bei all diesen Beschäftigungen ist es uns ein Anliegen, dass das Kind mit Ausdauer und Konzentration bei seiner Tätigkeit bleibt. Es ist uns z.B. wichtig, dass ein Brettspiel nicht nur ein- und ausgeräumt wird, sondern sich mit diesem altersgemäß beschäftigt wird. 

Während der Freispielzeit bieten wir den Kindern situationsorientiert unterschiedlichste Angebote an, wie z.B. eine Bastelarbeit zur Dekoration des Weihnachtsbaumes oder des Flures, Angebote zum aktuellen Gruppenthema, usw. Ebenso bieten wir auch hin und wieder gruppenübergreifende Angebote, wie z.B. das Arbeiten an der Werkbank, sowie die Teilnahme an den drei Turntagen in der Woche an. Diese Ausführung zeigt nur einen Teil unserer Arbeit mit den Kindern auf.  

Das Rollenspiel ist für jedes Kind eine wichtige Spielform. Hier hat es die Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen, z.B. der Bauarbeiter auf dem Bauteppich, das Spiel von Vater, Mutter, Kind in der Puppenecke, das Spielen von einem Theater­stück mit Handpuppen. Außerdem verwandeln sich Kinder gerne in Tiere, um wie ein Löwe zu brüllen, wie eine Katze zu schmusen oder auf allen „vieren“ auf sich aufmerksam zu machen. Kinder können durch das Rollenspiel Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten und  ihrer Phantasie freien Lauf lassen.   

Auch gewinnen bei den Rollenspielen die unterschiedlichsten Materialien an großer Bedeutung. Diese werden von den Kindern umfunktioniert und umgestaltet. So wird das Mobiliar zu einem Zug, Bausteine werden Autos, Spielsteine werden zum Kochen verwendet, es werden unterschiedlichste Requisiten gebastelt und mit ins Rollen­spiel integriert. Diese Aufzählung wäre noch mit etlichen Beispielen zu ergänzen. 

Von Zeit zu Zeit sind Doktorspiele im Rahmen des Rollenspiels und aufgrund des Entwicklungsstandes einzelner Kinder aktuell. Hierbei benötigen sie das Verständnis und die Unterstützung des Erwachsenen. Denn es steht meistens die liebevolle Versorgung eines „Patienten“ und somit die genaue Betrachtung des Körpers im Vordergrund. Auch diese Art von Spiel gehört zur Entwicklung eines jeden Kindes. Wir Erzieherinnen werden aber nur dann eingreifen, wenn ein „NEIN“ des Mitspielers nicht geachtet, und/oder gemeinsam mit den Kindern aufgestellte  Regeln und Grenzen missachtet werden. 

An dieser Stelle möchten wir zusammenfassend erwähnen, dass

Spielen viel  Zeit, Raum und Freiheit benötigt.

  

5.2.2       Beobachtung und Dokumentation 

Die Beobachtungen der Kinder haben in unserem pädagogischen Alltag einen zentralen Stellenwert. Um auf den Bildungsprozess eines jeden Kindes eingehen zu können, müssen wir wissen, was dem Kind wichtig ist und womit es sich beschäftigt.

Beobachtungen und Dokumentationen helfen uns: 

-                     den Entwicklungsstand eines Kindes festzuhalten

-                     das Gruppengeschehen zu gestalten

-                     Auffälligkeiten von Kindern wahr zu nehmen (Sprache, Verhalten) und ent­sprechen­de Hilfen anzubieten oder Hilfe von Außen z.B. Logopädieoder Ergotherapie hinzuzuziehen

-                     Kinder in ihrem Verhalten besser zu verstehen

-                     das Spiel- und Lernverhalten des Kindes kennen zu lernen (Interesse, Ausdauer, Kon­zen­tration)

-                     das Sozialveralten des Kindes zu stärken (Frustrationstoleranz)

-                     einzelne Kinder durch gezielte Angebote zu fördern (Farben lernen)

-                     unsichere Kinder in Bezug auf ihr Selbstbewusstsein zu stärken, sie zu er­mu­tigen, ihnen Erfolgserlebnisse zu verschaffen und
ihnen Sicherheit zu geben.
 

Diese Beobachtungen, die in Form eines Entwicklungs- bzw. Beobachtungsbogens schriftlich festgehalten werden, sind bei Elterngesprächen eine wichtige Grundlage, um fundierte und reflektierte Informationen über ihr Kind geben zu können.  

Die Aufzeichnungen werden bei uns im Kindergarten aufbewahrt und können selbst­verständlich auch von den Eltern eingesehen werden. Verlässt Ihr Kind  die Einrich­tung, werden diese Dokumentationen vernichtet. Sie können sicher sein, dass wir vertrauensvoll mit diesen Daten umgehen.

 

5.2.3  Portfolio / Ich Ordner und Lerngeschichten

Im Februar 2013 haben wir mit der Arbeit der „Ich Ordner“ in unserer Einrichtung begonnen.

Der „Ich Ordner“ dokumentiert die Lernentwicklung, Lerninhalte, Lernstrategien und Entwicklungsschritte und beinhaltet
Informationen über Fertigkeiten, Wünsche und Bedürfnisse des Kindes.

Folgende Inhalte können sein:

·        Interviews über das eigene „ Ich“

·        Lern- und Spielgeschichten

·        Fotodokumentationen

·        Urlaubserlebnisse

·        Wünsche der Eltern oder Erzieherinnen an das Kind

·        Zeichnungen und Bilder der Kinder

·        Projektdokumentation

·        Lieder und Fingerspiele


Welcher Gewinn ergibt sich für die Kinder durch die Arbeit mit den Ich Ordner?

·        Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Anerkennung jedes einzelnen Kindes, erhalten einen großen Stellenwert

·        Individuelle Stärken, Interessen, Fortschritte und Bedürfnisse werden wahrgenommen und gefördert

·        Intensiver Dialog zwischen Kind und Erzieherin

·        Mitspracherecht der Kinder bei der Zusammenstellung des Ich Ordners

·        Ein großer „Schatz“ für das Kind entsteht

·        schöne Erinnerung der Kindergartenzeit

Auch die Eltern gewinnen einen intensiveren Einblick in die Arbeit der Einrichtung und Entwicklungsstand ihres eigenen Kindes.

Sie als Eltern sind dazu eingeladen, sich den Ordner von Ihrem Kind zeigen zu lassen und mit zu
gestalten. Dafür gibt es die Möglichkeit den Ordner auch einmal mit nach Hause zu nehmen.

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Inhalten erhält jedes Kind im Laufe seiner Kindergartenzeit
individuelle geschriebene Lerngeschichten. Diese Geschichte zeigt die
Lernschritte und Erfahrungen in allen Bereichen und Situationen, die die Kinder während des Kindergartenalltags erleben.

 


5.2.4. Sprachscreening und Sprachförderun

Sprachscreening

Im Alter von 3 ½- 4 Jahren führen wir ein Sprachscreening mit den Kindern durch. Dies beinhaltet:

·     Sprachverständnis

·     Nachsprechen von Sätzen

·     Artikulation

·     Sprachverständnis für Aufforderungen

·     Wortschatz


und wird von einer Erzieherin durchgeführt. Eventuelle Sprachauffälligkeiten werden dokumentiert und an die Eltern weiter gegeben.


Sprachförderung


Desweitern bieten wir in unserer Einrichtung eine Sprachförderung an. Eine dafür ausgebildete
Fachkraft trifft sich einmal in der Woche mit einer festen Gruppe von maximal 10 Kindern, die diese Förderung benötigen. Die Kosten hierfür werden vom Land übernommen. Die Inhalte aus den Kleingruppen werden an der Pinnwand im Flur dokumentiert. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Fachkraft und Eltern findet statt.


Gründe für die Sprachförderung können sein:

·     zweisprachig aufwachsende Kinder

·     sprachauffällige Kinder

·    die Freude an der Sprache wecken
 

 

 

 


5.3            
Die altersgemischte Gruppe im Kindergarten

 

5.3.1       Die Eingewöhnungszeit

Der Start in die Kindergartenzeit bedeutet sowohl für die Eltern, als auch für das Kind eine große Veränderung. Oftmals ist dies die erste Trennung von den Bezugs­personen.

Aber auch Mama und Papa fällt es oft schwer ihr Kind in ein neues Umfeld und zu einer neuen Bezugsperson zu geben.

Jedes Kind kommt mit unterschieden Voraussetzungen zu uns in die Einrichtung. Deshalb ist es wichtig, diesen Start für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten.

Wir ermöglichen allen Kindern und Eltern eine individuelle Eingewöhnungszeit in Anlehnung an das Berliner Modell.

Die Eingewöhnungszeit ist wichtig, um ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen dem
Kindergarten und der Familie aufzubauen

Sie als Eltern müssen hinter ihrer Entscheidung stehen, ihr Kind in die außerfamiliäre Betreuung von uns zu geben, denn: „Überzeugte Eltern, die ihrem Kind vermitteln, dass es sich hierbei um eine schöne Zeit handelt, geben ihrem Kind die nötige Sicherheit sich auf alles Neue einzulassen. “Zum Wohle ihres Kindes legen wir sehr viel Wert auf den Austausch mit Ihnen. Getroffene Absprachen zwischen Ihnen und uns müssen eingehalten werden.


Bsp.: Wenn eine Abholzeit für ihr Kind mit uns vereinbart wurde, muss diese eingehalten werden, damit das Vertrauen
und die Sicherheit des Kindes nicht verloren geht.


Kinder, die einen Ganztagsplatz haben, werden sobald sie die Sicherheit in der Gruppe haben, Schrittweise an die Übermittagsbetreuung
herangeführt.

Den Kindern kann durch einen „kleinen Schatz“ von zu Hause, wie z.B. Schnuller, Kuscheltier, Schnuffeltuch, Schlafpüppchen o.ä., der Einstieg in den Kinder­garten erleichtert werden. Dies gibt den Kindern die Möglichkeit, sich an etwas „Vertrautem“ festzuhalten.

Den Ablauf unseres Eingewöhnungsmodells finden Sie unter dem Link „Eingewöhnung“ auf der Startseite unserer Homepage.

  

 

5.3.2       Die Zweiährigen in der altersgemischten Gruppe

Haben sich die Kinder eingewöhnt, beginnt für sie der Kindergartenalltag. 

In der Regel besteht für das neue Kindergartenkind „sein Kindergarten“ aus „seinem Gruppenraum“ und „seinen Erzieherinnen“. Hier fühlt es sich  sicher, aufgehoben, angenommen, beschützt und wohl. Es lernt die Kinder seiner Gruppe kennen und knüpft spielerisch erste soziale Kontakte. Dies muss nicht bedeuten, dass bereits feste Freundschaften entstehen, da Kinder in diesem Alter oftmals noch für sich  alleine bzw. nebeneinander her spielen.

Das Kennen lernen „ihres Gruppenraumes“ ist für die Kinder ein großes Abenteuer. Sie sind beschäftigt mit Beobachtungen und ständigem Ausräumen und evtl. Ausprobieren der Materialien. Durch ständig neue Impulse wird das Aufräumen häufig zur Nebensache.

Die Kleineren erfahren bei ihrer Entdeckungsreise immer wieder Unterstützung durch die größeren Kinder der Gruppe und die Erzieherinnen. Sei es durch Hilfe beim Frühstück, Anziehen oder Regelerklärung.


5.3.3       Die Drei-und Vierjährigen in der altersgemischten Gruppe

Die Mittleren haben in der altersgemischten Gruppe die große Chance, sich sowohl zu den jüngeren, als auch zu den älteren Kindern hin zu orientieren. Sie befinden sich in einer Orientierungsphase in der sie sich weiterentwickeln und ihre Neugierde geweckt wird.
Sie erfahren dass sie mehr können als die Kleinen, mit Regeln vertraut sind und die Gegebenheiten der Einrichtung kennen, wodurch das Selbstvertrauen als auch das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt wird.

Es besteht für sie die Möglichkeit, sich an den zukünftigen Schulkindern zu orientieren, wird es ihnen zu anstrengend können sie sich auch wieder zurückziehen und sich einem anderen Spiel oder Beschäftigung zuwenden.

Wir Erzieherinnen unterstützen und begleiten die Kinder in ihrem Tun.


5.3.4       Die Fünf- und Sechsjährigen in der altersgemischten Gruppe

Mit Beginn des letzten Kindergartenjahres startet für die zukünftigen Schulkinder eine ganz besondere Zeit.

Denn jetzt zählen sie sich nicht mehr zu den „Mittleren“, sondern sind in der „Rang­folge“ zu den „Großen“ aufgestiegen.

Diese Veränderung im Laufe des Kindergartenjahres wird mit den zukünftigen Schulkindern in der Vorschulgruppe besprochen und ihnen wird bewusst gemacht: „Ich bin ein Vorschulkind“.

In ihrer jeweiligen Stammgruppe müssen sie sich nach den Sommerferien zunächst neu orientieren und erproben ihre Stellung in dieser.

Man merkt bei den Kindern deutlich die Verantwortlichkeit für sich, ihre Gruppe und das Gruppengeschehen.

 

5.3.5       Der Vorschultreff


Kurz nach den Sommerferien, wenn sich die Schulkinder ihrer Rolle in der Gruppe bewusst geworden sind, beginnt einmal
in der Woche (immer Dienstag 9.00 Uhr) unser Schulkindertreffen.

Jährlich suchen sich die Kinder einen neuen Namen für ihre Gruppe aus.

Zu Beginn der ersten Treffen ist es uns wichtig, dass den Kindern bewusst wird, wer aus den anderen Gruppen auch zu den Schulkindern gehört.

Alle Erzieherinnen nehmen in regelmäßigen Abständen an den Treffen teil. In unserer wöchentlichen Schulkindergruppe legen wir Wert darauf, dass die Angebote vom Schwierigkeitsgrad her gezielt auf diese Altersgruppe
zugeschnitten werden und sich die Angebote an den Interessen der Kinder orientieren. Dies öffnet den Kindern die Tür für weitere interessante Lernfelder, was auch der eventuell aufkommenden Kindergartenmüdigkeit entgegenwirken soll.

Insgesamt ist uns bei der Arbeit im letzten Kindergartenjahr wichtig, die Kinder in ihrem Selbstvertrauen zu stärken und
eventuelle Ängste vor der Schule abzubauen, sowie die Vorfreude auf die Schule und das „Lernen“ lernen zu wecken.

Bei der Arbeit mit Ihren Kindern im letzten Kindergartenjahr achten wir nochmals ver­stärkt darauf, dass die Kinder
rücksichtsvoll miteinander umgehen, Gefühle anderer ernst nehmen und akzeptieren und die an sie gestellten Aufgaben sicher und zuverlässig bewältigen.

Durch den regelmäßigen Austausch innerhalb des Teams erlangen die Erziehe­rinnen eine objektive Sichtweise über die Schulfähigkeit Ihres Kindes. Hierbei können eventuell bestehende Defizite erkannt und in Zusammenarbeit mit Ihnen entgegen­gewirkt werden.

Auch für die Kinder hat dieses Treffen einen hohen Stellenwert, da sie merken, dass dieses Angebot nur für sie alleine bestimmt ist und sie die Projekte und Themen mitbestimmen können.

Dennoch ist es für uns von großer Bedeutung an dieser Stelle noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Kinder während der gesamten Kindergartenzeit auf die Schule und somit auf das Leben vorbereitet werden.

 

 

5.4             Themenfindung / Themengestaltung in der Gruppe

Da es uns wichtig ist, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes zu fördern, wollen wir unsere pädagogischen Angebote vorwiegend aus Situationen entwickeln, die uns die Kinder vorleben.. Auch aus dem Freispiel der Kinder entwickeln sich immer wieder Themen, die wir mit  ihnen ausgestalten.

Anlässe für ein Thema können sein:

-          Feste im Jahreskreis

-          Jahreszeitliches

-          interessante CD`s, Filme und Bilderbücher

-          Aktuelles aus dem Mediengeschehen

... die das Interesse der Kinder wecken.

Je nach Thema werden diese in den unterschiedlichsten Bereichen, wie

-          musisch

-          handwerklich

-          fein- und grobmotorisch

-          sachkundlich

-          kreativ

-          naturbezogen

-          hauswirtschaftlich

... gestaltet und vertieft.

Bei der Ausgestaltung der Themen möchten wir die Kinder in ihren Aktivitäten begleiten, indem wir ihnen unterschiedlichste Materialien, wie Fachbücher, Sach­bücher, Lexika, Internet, u.ä. zur Verfügung stellen.

Auch hier haben die Eltern die Möglichkeit, durch Mitbringen von Materialien und interessanten Internetadressen die Themen mit zu gestalten und somit den Gruppenprozess zu unterstützen.
Die immer wiederkehrenden Themen wie Verkehrserziehung, Umweltschutz, gesunde Ernährung begleiten uns über die gesamte Kindergartenzeit hinweg und werden situativ immer wieder mit den Kindern bearbeitet.

Beispiel: Bei Ausflügen mit der Gruppe werden die Kinder immer wieder in Bezug auf das Thema Verkehrserziehung sensibilisiert.

 

5.5             Der Einsatz von Computer, CD´s, Video...

Kinder erfahren unsere Welt als eine, in der Medien von großer Bedeutung sind. Der souveräne Umgang mit ihnen gehört zu einer modernen Lebensgestaltung. Mit Medien sind Informationsmittel gemeint, wie Bücher, Spiele, Filme, Fernsehen, CD´s, Videos, Computer und Internet.

Die unterschiedlichen Medien fließen in die Projektarbeit mit den Kindern ein.
Anhand des PC-Einsatzes im Kindergarten möchten wir dies noch etwas genauer darstellen.

Um allen Kindern das Kennenlernen des Computers zu ermöglichen, ist es uns ein wichtiges Anliegen, auch Kindern, denen zu Hause kein PC zu Verfügung steht, diese Erfahrung zu bieten. Spätestens im Grundschulalter werden die Kinder mit dem PC als Arbeitsgerät vertraut gemacht. An dieser Stelle ist es uns wichtig zu erwähnen, dass nicht nur der Funktionsablauf des Computers von Bedeutung ist, sondern er vor allem zur Vermittlung einfacher Grundkenntnisse dient.

Dazu zählen wichtige Schlüsselkompetenzen, wie

-          Förderung von kreativem Denken und Handeln

-          Erwerb von Sozialkompetenzen

-          Aneignung von Problemlösungsmöglichkeiten und Verantwortungsbewusstsein

Neben den modernen Medien stehen in unserer Einrichtung auch seit Generationen bewährte Medien, wie z.B. Bilderbücher, Hörspielkassetten, Video, etc. zur Verfügung, die zu den verschiedensten Anlässen und Zeiten eingesetzt werden.

Bei dem  Einsatz von Medienmaterialien legen wir  Wert darauf, den Kindern einen sorgfältigen Umgang damit zu vermitteln.

 

5.5.1       Die Arbeit mit dem Computer in den Gruppen

Kinder erleben ihre Welt mit allen Sinnen, weshalb es uns wichtig ist, die Erfahrungen der Kinder medial zu unterstützen.
In diesem Kapitel möchten wir Ihnen die Arbeit an dem PC in den einzelnen Gruppen näher erläutern.

Jedes Kind hat die Möglichkeit am Computer zu "arbeiten". Die Dauer einer  Spieleinheit wir individuell durch einen Kurzzeitwecker den Kindern deutlich gemacht. 
Auch
die „Kleineren“ haben die Möglichkeit, aus sicherer Entfernung sich langsam an die Maus heranzutasten und sich so einen Einblick in die Computerwelt zu verschaffen. Hierbei beobachten wir häufig, dass sich die Kinder gegenseitig unterstützen. Ist das Arbeiten am Computer für die Schulkinder zur Routine geworden, können sie ein Computerdiplom erlangen. Dieses beinhaltet den richtigen Umgang am PC:


Ø     
An- und Ausschalten

Ø      Programm starten

Ø      CD einlegen

Ø      Lautstärkenregelung der Boxen

Neben zahlreichen Lernspielen, wie Löwenzahn, Addy Junior, … steht den Kindern auch das Schlaumäuseprogramm von Microsoft zur Verfügung. Der Schwerpunkt hierbei liegt in der Sprachentwicklung und -förderung, sowie dem Hinführen zum Schriftspracherwerb. Dieses Programm wird von uns betreut und dokumentiert.

Auch Teile des Würzburger Trainingsprogramms sind in die Computerarbeit integriert, worauf die Kinder alleine, oder unter Anleitung zugreifen können.

 

5.6             Kinder – „ Die Energiebündel

Im Kindergarten bewegt sich viel!

Der Stellenwert der Bewegungserziehung ist in den letzten Jahren durch den zunehmen­den Bewegungsmangel der Kinder in ihrer Lebenswelt ganz erheblich gestiegen.

Dem möchten wir in unserer alltäglichen Arbeit entgegenwirken.

Die Kinder werden hierdurch befähigt, sich über Bewegung

 - mit sich selbst (Selbstkompetenz)
 - mit ihren  Mitmenschen (Sozialkompetenz)
 - mit räumlichen und materialen Gegebenheiten ihrer Umwelt (Sachkompetenz)

auseinander zu setzen.

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass die körperlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen der Kinder die Grundlage geistiger Leistungen und Voraus­setzung zur Intelligenzentwicklung, zu Selbstbewusstsein, zu Selbstwertgefühl und sozialer Kompetenz sind.

 

Hierzu gehören:

- Selbsterfahrung

Durch die mit dem Körper gemachten Erfahrungen lernen die Kinder sich selbst und ihre individuellen Stärken und Schwächen einzuschätzen und Zu­trauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Materialerfahrung

Kinder umrunden Gegenstände, um sie von allen Seiten zu betrachten und anzufassen. Sie betrachten im Liegen, sie stoßen, werfen, schieben, rollen die Gegenstände und erfahren so deren Eigenschaften.

- Körpererfahrung

Die Kinder entwickeln eine Vorstellung des eigenen Körpers, erleben Zustän­de wie Ermüdung und Erschöpfung, erfahren eigene körperliche Grenzen, spüren die Wirkung von Anspannung und Entspannung und erkennen, dass durch Üben und Erproben die körperlichen Fähigkeiten verbessert werden können.

- Sinneserfahrung

Die Kinder lernen durch das Erleben  die unterschiedlichen Formen der Sinne kennen: hören, riechen, fühlen, schmecken, sehen. Sie lernen die Umwelt mit allen Sinnen zu „BE-GREIFEN“!

- Sozialerfahrung

Kinder teilen durch Bewegung ihre Gefühle mit, z.B.: Sie hüpfen vor Freude!

Ebenso lernen sie Rücksicht auf andere zu nehmen und deren Bedürfnisse zu akzeptieren. Sie nehmen über die Bewegung Kontakt zu anderen Kindern auf und lernen auch einmal ihre eigenen Wünsche zurück zu stellen.

Alle Räumlichkeiten im Kindergarten bieten den Kindern Platz zur Bewegung. In der Puppenecke gibt es Möglichkeiten sich zu verkleiden und neue Rollen anzunehmen. So gehen z.B. Vater, Mutter und Kind mit Einkaufstasche und Puppenwagen ausgestattet im Kindergarten spazieren.

Die in der Bauecke konstruierten Fahrzeuge möchten von den Kindern ausprobiert und getestet werden. Hierfür wird den Kindern genügend Raum geboten. Auch die im Malraum gefalteten Flieger werden auf ihre Flugtauglichkeit geprüft.

Ebenso dient das Mobiliar auch manchmal zum Bauen einer Eisenbahn, die von den Kindern phantasievoll genutzt wird, indem sie beispielsweise ein- und aussteigen, in verschiedene Abteile klettern und Fahrkarten verteilen, usw.

Auch das Außengelände bietet eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten:

  • Rennen und Toben

  • Klettern und Balancieren

  • Verstecken und sich Zurückziehen

  • Matschen und Buddeln

  • Bauen und werkeln mit unterschiedlichen Materialien

  • Nutzen der vorhandenen Spielgeräte

 

Zum Schluss dieses Kapitels möchten wir ein Zitat von Christian Morgenstern aufführen:

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“

Nur lustvolle Erfahrungen mit dem eigenen Körper und seinen Sinnen führt zur Stimmigkeit zwischen Körper und Seele, Körper und Geist, Körper und Emotionalität, Körper und sozialer Entwicklung. Dies sind notwendige Grundlagen, um sich sicher in die Welt der Erwachsenen hineinzubewegen und dort auch bestehen zu können.

Auch ein erfolgreiches Lernen in der Schule wird durch diese Voraussetzungen begünstigt.

 

6                  Feste und Feiern

In unserem Kindergartenjahr begegnen uns immer wieder traditionelle Feste und Feiern. Es ist uns wichtig, diese Traditionen für die Kinder zu erhalten.

Fastnacht

Am Freitag vor Fastnacht findet in unserer Einrichtung immer eine Fastnachtsfeier statt. An diesem Tag dürfen alle Kinder verkleidet in den Kindergarten kommen und z.B. als Hexe oder Cowboy ihr Unwesen treiben.

Am Fastnachtsdienstag haben die Kinder mit ihren Eltern und einigen Erzieherinnen die Möglichkeit am Fastnachtsumzug durch Nackenheim teilzunehmen.

(Die Aufsichtspflicht beim Umzug unterliegt den Eltern.)

Ostern

Ostern ist immer etwas ganz besonderes, da die Kinder ihre selbstgebastelten Oster­körbe suchen, die der Osterhase gefüllt und draußen im Garten versteckt hat.

Bei einem gemeinsamen Osterfrühstück mit anschließendem Treffen zum Singen im Flur, warten wir auf den Osterhasen.

Sommerfest

Das Sommerfest ist ein beliebter Treff für jung und alt im Kindergarten. Hierzu sind auch alle Großeltern und Interessierte eingeladen, in den Kindergarten zu kommen.

Beim Sommerfest benötigen wir, gemeinsam mit dem Elternausschuss, immer die Hilfe aller Eltern, z.B. beim Auf- und Abbau, beim Getränkeverkauf, oder beim Grillen. Bei diesem Fest sind wir für jede Unterstützung dankbar.

Sankt Martin

Zu Sankt Martin gibt es immer einen von der Gemeinde Nackenheim ausgerichteten Umzug. Dieser beginnt in der Pommardstraße und endet mit einer leckeren Brezel, heißen Getränken und großem Martinsfeuer am Festplatz.

An diesem Umzug beteiligt sich  auch ein Teil des Kindergartenpersonals gemeinsam mit dem Elternausschuss.

(Auch bei diesem Umzug obliegt die Aufsicht den Eltern.)

Nikolaus und Weihnachten

Diese beiden Anlässe werden in der Einrichtung mit den Kindern zusammen gefeiert. Oft frühstücken wir gemeinsam und treffen uns zum Singen im Flur. Als Über­raschung für die Kinder versuchen wir, ein Puppentheater o.ä. in der Einrichtung zu organisieren.

Frühlings -/Adventsbasar


In  der Oster- /Adventszeit findet ein Basar statt, der vom Elternausschuss, dem Kindergartenteam und mit Hilfe der Kindergarteneltern organi­siert und durchgeführt wurde. Der Erlös hiervon kommt der Einrichtung zugute.

Geburtstage

Der besondere Tag ihres Kindes wird in den einzelnen Gruppen individuell und mit bestimmten Attraktionen gefeiert. Dazu gehören natürlich eine Geburtstagskrone, Geburtstagskerzen und ein kleines Geschenk.

Außerdem kann das Geburtstagskind für seine Gruppe einen kleinen Snack (z.B. Muffins, Rohkost, Brezeln,...) mitbringen, um die Kinder zu einem Frühstück einzu­laden.

 
7                  Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Kooperation mit den Eltern. Diese beginnt bereits vor der Aufnahme Ihres Kindes in die Einrichtung.

Das Anmeldegespräch

Hierbei entsteht der erste Kontakt mit Ihrem Kind und Ihnen und Sie haben die Möglichkeit, unsere Tagesstätte kennen zu lernen.

Infonachmittag

Die Erzieherinnen Ihrer Gruppe laden Sie und Ihr Kind zu einem ersten Elterngespräch in unsere Einrichtung ein.
Hier  erhalten Sie Informationen über den Ablauf der Eingewöhnung, sowie über den Kindergarten.
Um die Gewohnheiten Ihres Kindes kennen zu lernen, haben wir eine Checkliste für Sie vorbereitet (für die U3 Kinder).
Desweiteren werden Absprachen getroffen.

Elterngespräche / Elternsprechtage

Elterngespräche sind eine wichtige Basis für unsere Zusammenarbeit mit Ihnen und sollten mindestens einmal im Kindergartenjahr stattfinden.

Hierzu bietet jede einzelne Gruppe in einem Zeitraum von ca. 8 Wochen Elternsprechtage an. Sie können sich in eine Liste mit vorgeschlagenen Gesprächsterminen eintragen, die sie an den Pinnwänden der jeweiligen Gruppen finden. Sollte einmal einer der vorgeschlagenen Termine nicht möglich sein, sprechen Sie uns bitte an, damit wir individuell einen neuen mit Ihnen vereinbaren können.

Sollte von Ihrer Seite der Wunsch für ein Elterngespräch bestehen, können Sie jederzeit einen Termin mit uns ver­ein­baren, ebenso kommen wir auf Sie zu, wenn wir ein Anliegen haben.

Ihre Kinder werden während ihrer Kindergartenzeit regelmäßig von ihren Gruppen­erzieherinnen beobachtet. Hierzu sind uns Beobachtungs- und Entwicklungsbögen eine große Hilfe. Dadurch können wir Ihnen während eines Elterngespräches fundierte und umfangreiche Informationen in den unterschiedlichsten Bereichen, wie Sprache, Motorik, Sozialverhalten, Stand in der Gruppe über Ihr Kind geben. Ebenso trägt der Austausch im gesamten Team zur objektiven Einschätzung Ihres Kindes bei.

Die Gruppenerzieherinnen bereiten sich sorgfältig auf ein Elterngespräch vor, was einer gewissen Vorbereitungszeit bedarf. Wir Erzieherinnen wünschen uns, dass auch Eltern sich auf die Gespräche vorbereiten, indem sie eventuelle Fragen, Wünsche und Anliegen für das Gespräch bereit haben.

Wichtig sind auch Tür- und Angelgespräche, bei denen z.B. das Befinden des Kindes oder andere, für Sie und uns wichtige Kurzinformationen, ausgetauscht werden können.

Elternabende

In unserer Einrichtung finden zwei Formen von Elternabenden statt:

a)     Gruppenelternabend

Hier erhalten Sie unter anderem Informationen über das aktuelle Gruppen­geschehen. 

b)     Gesamtelternabende

An diesen Abenden werden Themen erörtert, die für Sie als Eltern interessant sind. Zu diesen Veranstaltungen laden wir in der Regel einen Fachreferenten ein oder das Team gestaltet einen Abend.

Des weiteren werden von den Erzieherinnen das

-     Schultütenbasteln

-        Väteraktionen

-        Gruppennachmittage

 organisiert und bekannt gegeben.

 

Gemeinsame Aktivitäten

-         Fastnachtsumzug

-         Sommerfeste

-        Sankt Martin

-         jahreszeitliche Basare

Diese Aktivitäten werden vom Elternausschuss und dem Team geplant, die sich über jede Mithilfe und Unterstützung Ihrerseits freuen. Die Erlöse der einzelnen Veranstal­tungen verwaltet der Elternausschuss und kommen ausschließlich Ihren Kindern zu Gute.

 
Lesemamas / Lesepapas

Immer wieder genießen es die Kinder, wenn sie in kleiner, gemütlicher Runde vorgelesen bekommen. Sie haben die Möglichkeit unsere Arbeit durch das Vorlesen von Büchern zu ergänzen und zu unterstützen.

Wollen auch Sie Lesemama oder Lesepapa werden, dann sprechen Sie uns bitte an.


Elternausschuss

Der Elternausschuss wird einmal jährlich (im Spätjahr) gewählt. Hierzu lädt Sie der Träger der Einrichtung ein. Der Elternausschuss hat laut Kindertagesstättengesetz die Aufgabe, “die Erziehungsarbeit in der Kindertagesstätte zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen der Kindertagesstätte und den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten zu fördern. Er berät den Träger und die Leitung in allen wesentlichen Fragen der Arbeit in der Kindertagesstätte und kann Anregungen zur Gestaltung und Organisation der Kindertagestätte geben.“ (Auszug aus der Elternausschussverordnung von Rheinland Pfalz 1991. § 3 Abs. 1).

„Die Zahl der Mitglieder des Elternausschusses beträgt das Doppelte der Anzahl der Gruppen in der Kindertagesstätte mindestens jedoch drei. Jede Gruppe der Kindertagesstätte soll im Elternausschuss vertreten sein.“ (Auszug aus der Elternausschussverordnung § 2 Abs. 1)

Der Elternausschuss trifft sich etwa alle zwei bis drei Monate zu einer Sitzung in der Einrichtung. Hier werden aktuelle Ereignisse wie z.B.

-         Planung von verschiedenen Veranstaltungen

-         Anliegen und Fragen der Elternschaft 

-     Informationen seitens der Einrichtung u.ä.

besprochen, diskutiert und zu einer Lösung gebracht.

Um alle Eltern über die Inhalte der Versammlungen zu informieren, hängt ein Protokoll der jeweiligen Sitzung an der Elternausschusspinnwand aus.

An den Elternausschusssitzungen nehmen die Kindergartenleiterin und in der Regel eine zweite Erzieherin teil.

Ebenso nimmt der Träger bei Bedarf an den Sitzungen teil, oder schickt eine Vertretung.

                

8                  Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Wir arbeiten auch mit anderen Institutionen, wie

-                     den ortsansässigen Kindergärten

-                     der Grundschule

-                     der Hör- und Sprachbehindertenschule Frankenthal (bei Bedarf)

-                     der evangelischen Erziehungsberatung

-                     den Erzieherfachschulen

-                     den anderen Kindergärten der Verbandsgemeinde Bodenheim

-              Caritas Verband Bodenheim\ Familienpaten (bei Interesse sprechen Sie uns bitte an, wir geben Ihnen gerne die Kontaktdaten)

zusammen.

Zusätzlich steht der Einrichtung Frau Dittrich als Fachberaterin des Landkreises Mainz- Bingen mit Rat und Tat zur Seite.

 

9                  Unterschriften 

Die vorliegende Konzeption des Gemeindekindergartens „Maulwürfe“ in Nackenheim wurde von den Mitarbeiterinnen erarbeitet und wird durch die Unterschriften als verbindlich für die Arbeit anerkannt. Die Konzeption spiegelt den derzeitigen Stand wieder und ist so zu verstehen, dass diese bei Bedarf von uns reflektiert, hinterfragt und gegebenenfalls auch wieder abgeändert werden kann.

 

Nackenheim, im März 2005

Überarbeitet und ergänzt im Kindergartenjahr 2009/2010
Erneute Überarbeitungen in den Jahren 2013/2014; 2014/2015

Die vorliegende Konzeption des Kindergartens „Maulwürfe“ in Nackenheim, Franken­straße 1, wurde vom Träger der Einrichtung, zur Kenntnis genommen und geneh­migt. Sie ist Teil der Dienstverträge.

 10             Literaturhinweise

Bei der Erstellung unserer Konzeption haben wir mit nachfolgender Fachliteratur gearbeitet:

Ø            „Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz“ (Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend Rhl. Pfalz, erschienen im Beltz Verlag, 1. Auflage 2004).

Ø            „Die Konzeption – Grundlage und Visitenkarte einer Kindertagesstätte“ (Armin Krenz, erschienen im Herder Verlag, 3. Auflage 1996).

Ø            „Was Kinder brauchen“. Entwicklungsbegleitung im Kindergarten

         (Armin Krenz, erschienen im Luchterhand Verlag, 4. Auflage 2001).

Ø            Das Kindertagesstättengesetz für Rheinland- Pfalz. (Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, 1. Auflage 2006)

Ø            „Kindergarten heute spezial“ Pädag. Handlungskonzepte von Montessori bis zum Situationsansatz (erschienen im Herder Verlag, 1. Auflage 2002)

Ø            „Spielen – Lernen“, Praxis und Deutung des Kinderspiels (Andreas Flitner, erschienen im Piper Verlag, 4. Auflage 1975)

Ø            „Praxisbuch Kindergarten“ Freispiel im Kindergarten / Chancen eines bewuss­ten Einsatzes (Gerda Lorenz, erschienen im Herder Verlag, 7. Auflage 1992)

Ø            „Praxisbuch Kindergarten“, Kinder wollen spielen / Spiel und Spielzeug im Kin­der­garten (Helga Müller / Pamela Oberhuemer, erschienen im Herder Verlag, 2. Auflage 1991)

Ø            Fachartikel aus: Entdeckungskiste „Im Kindergarten bewegt sich viel“, Ausgabe Juli/August 1998 (Kindergarten Fachverlag)

Ø            Auszug aus: Handbuch für ErzieherInnen in Krippe, Kindergarten, Vorschule und Hort (Armin Krenz, erschienen im Olzog Verlag – Loseausgabe von 1997)

Ø            „Kindergarten heute spot“ So geht’s mit Krippenkindern (erschienen im Herder Verlag, 2. Auflage 2004

 

 ©“Diese KONZEPTION ist Eigentum des Gemeindekinder­gartens „Maulwürfe“ in Nackenheim. Jedwede Übernahme von Formu­lierungen, Sätzen, Kapiteln oder Teilen dieser Konzep­tion ist nicht gestattet. Dieses gilt für jede Form der Fotokopie oder einer anderen Form der Nutzung. Vervielfältigungen be­dürfen der Erlaubnis durch die Einrichtung.“

 


 

 
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